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Gynäkomastie

Fakten zur Gynäkomastie

OP-Dauer:1,5-2 Stunden
Narkose:Vollnarkose
Klinikaufenthalt:nicht erforderlich
Nachbehandlung:Kompressionswäsche für 4 Wochen
Sport:nach 6 Wochen
Arbeitsfähigkeit:nach wenigen Tagen; 2 Wochen Anstrengung vermeiden

Ablauf einer Gynäkomastie-OP

Männer, die unter einer vergrößerten Brust leiden, werden in unserer Praxisklinik in Bielefeld zunächst ausführlich beraten und im Anschluss daran untersucht. Es ist wichtig, dass die Ursache der Gynäkomastie festgestellt wird, um zu entscheiden, ob eine chirurgische Operation die geeignete Behandlungsmethode ist. Ist dies der Fall und Facharzt und Patient entscheiden sich gemeinsam für die Gynäkomastie-Operation, kann ein Termin vereinbart werden.

Die Gynäkomastie-OP führen wir in unserer Praxisklinik in Vollnarkose durch. Nachdem die Narkose eingeleitet wurde und der Patient von der Behandlung nichts mehr mitbekommt, können wir überschüssiges Fettgewebe und Drüsenmaterial entfernen. Mit Hilfe einer Liposuktion können wir das Fett im Inneren der Brust über millimetergroße Stiche entfernen. Dabei nutzen wir die Tumeszenztechnik, die durch Einbringen einer Flüssigkeit eine vereinfachte Fettabsaugung ermöglicht.

Besteht nicht nur ein Fettüberschuss, sondern wird die Gynäkomastie ebenfalls von zu viel hartem Brustdrüsengewebe ausgelöst, kann dieses über einen minimalen Schnitt im Bereich der Brustwarze entfernt werden. Dieser Schnitt wird im Anschluss an die Operation nicht sichtbar sein.

Durch die Entfernung überschüssigen Gewebes kann die Haut im Brustbereich erschlaffen oder herab hängen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die männliche Brust vorher deutlich vergrößert war. Für diese Männer kommt im Zuge der Gynäkomastie-OP eine zusätzliche Straffungsoperation infrage, um von einem deutlich verbesserten und männlicher wirkenden Brustbereich zu profitieren. Für die Straffung muss ein Schnitt von etwa 3 - 4 cm gesetzt werden, so dass im Anschluss an diese Methode eine kleine Narbe sichtbar sein wird.

Nach Abschluss der Gynäkomastie-OP werden die Wunden versorgt und der Patient kann in Ruhe aus der Vollnarkose erwachen. Eine Gynäkomastie-OP in unserer Praxisklinik dauert etwa 1,5 - 2 Stunden und wird normalerweise ambulant durchgeführt.

Häufig gestellte Fragen zur Gynäkomastie

Ist eine Gynäkomastie gefährlich?

Eine Gynäkomastie ist meist eine ungefährliche Vergrößerung der Brust, die keine gesundheitlichen Risiken mit sich bringt. Jedoch besteht durch den höheren Brustanteil auch ein vergrößertes Brustkrebsrisiko für Männer, die unter einer solchen Erscheinung leiden. Bei manchen Männern geht die vergrößerte Brust außerdem mit Überempfindlichkeit, Wetterfühligkeit oder Spannungsgefühlen einher.

Wann ist eine Gynäkomastie-OP notwendig?

Ob eine Gynäkomastie-OP notwendig ist, muss abhängig von dem Empfinden eines Patienten gemacht werden. Stört sich der Mann erheblich an der vergrößerten Brust und fühlt sich eingeschränkt in seiner Lebensweise und seiner Kleiderwahl, so kann eine Gynäkomastie-OP eine deutliche Erleichterung bedeuten. Die Patienten, die sich einer operativen Behandlung der Gynäkomastie unterziehen, sollten jedoch unbedingt volljährig sein. Gerade während der Pubertät unterliegt der Körper noch großen hormonellen Schwankungen, so dass eine Gynäkomastie während dieser Zeit kommen, aber auch wieder gehen kann. Die Ursache für die Gynäkomastie sollte außerdem vorab abgeklärt werden. Liegt eine Störung im Hormonhaushalt vor, kann die Gynäkomastie eventuell auch durch eine medikamentöse Behandlung zurückgehen.

Wann ist man nach der Gynäkomastie-OP wieder gesellschaftsfähig?

Nach der Operation dürfen die Patienten unsere Praxisklinik zwar verlassen, sollten sich jedoch noch etwas erholen und anstrengende Tätigkeiten daher 2 Wochen lang meiden. Gesellschaftsfähig ist man in der Regel am nächsten Tag wieder, da die Narben sowie die Kompressionswäsche unter der Narben liegen. Je nachdem, ob der Patient einen Muskelkater verspürt oder wie fit er sich fühlt, kann er seinem Alltag wenige Tage nach der Operation bereits wieder nachkommen.

Entstehen bei einer Gynäkomastie-OP sichtbare Narben?

Welche Narben nach einer Operation entstehen ist abhängig von den gesetzten Hautschnitten. Für die Absaugung des Fettgewebes benötigen wir nur minimale Einstiche, die in der Regel gut verheilen und keine Narbe verursachen. Soll die Brustdrüse entfernt werden, erfolgt ein Schnitt im Bereich der Brustwarze - auch dadurch wird keine Narbe verursacht. Lediglich bei einer zusätzlichen Bruststraffung ist nach der Operation eine kurze Narbe sichtbar, die im Verlauf der Wundheilung zu einem feinen, hellen Strich verblasst.

Kann die Gynäkomastie auch ohne Operation behandelt werden?

Ob die Gynäkomastie sich auch ohne operativen Eingriff gut beseitigen lässt, hängt von der Ursache der vergrößerten Brust ab. Auch hormonelle Ursachen oder Medikamentenmissbrauch können eine vergrößerte Brust hervorrufen. In diesen Fällen muss eine Operation nicht immer vielversprechend sein, weshalb andere Maßnahmen, wie eine medikamentöse Therapie, ergriffen werden können. In jedem Fall sollte die Ursache einer vergrößerten Brust beim Mann vorab abgeklärt werden.

Welche Risiken hat eine Gynäkomastie-Operation?

Eine Gynäkomastie Operation ist ein komplikationsarmer Eingriff, den wir mit sehr viel Routine und Präzision durchführen. Wie bei anderen Eingriffen auch, kann es nach der Operation zu blauen Flecken, Rötungen, Schwellungen oder Infektionen kommen. Selten kommt es zu Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen. Bei Entfernung der Brustdrüse kann es passieren, dass ein kleiner Rest der Brustdrüse in der Brust verbleibt und dort erneut eine Gynäkomastie verursacht. Dieser Brustdrüsenrest kann durch eine unkomplizierte Nachkorrektur entfernt werden.

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